Vitamin E
- Antioxidans
- Die instabilen ungesättigten Fettsäuren werden durch Vitamin E vor Oxidation geschützt
- Verhindert auch die Oxidation des LDL-Cholesterins
- Verringerung des Auftretens von Herz-Kreislauferkrankungen
- Kann das Vorkommen von Krebs senken (anticancerogene Wirkung)
- Positive Auswirkungen auf die Haut, sowie auf Aussehen und Wohlbefinden
- Verbessert die Gewinnung von Energie aus Kohlenhydraten und Fetten
- Wichtig für die optimale Funktion von Steroidhormonen wie Testosteron
- Beim Menschen verhindert es die Bildung von Nitrosaminen aus Nitrat und Nitrit; Nitrosamine werden mit der Entstehung von Krebs in Zusammenhang gebracht
- Dosierung: 100-400mg pro Tag
- Nebenwirkungen: ab 600mg pro Tag vereinzelt Blähungen und Durchfall
- Eisen und Vitamin E behindern sich gegenseitig bei der Absorption
Vitamin E gilt als wichtigstes Anioxidans es lagert sich in die Membranen jeder Zelle,
fängt die Sauerstoff-radikale ab und wird dabei selbst oxidiert (muß daher ständig ersetzt werden).
Es verhindert dadurch die Peroxidation mehrfach ungesättigter Fettsäuren der Membranlipide Co-Faktor bei bestimmten enzymatischen Reaktionen Beteiligung am Atmungsstoffwechsel spielt eine Rolle beim Abbau von Phospholipiden über die Arachidonsäure zu Prostaglandinen es wirkt entzündungshemmend (Rheuma) fertilitätssteigernd senkt das Koronarrisiko (wirkt der Oxidation von LDL entgegen) hat Einfluß auf die Thrombozytenaggregation, den Stoffwechsel von Nukleinsäuren, Aminosäuren und Fettsäuren hat Einfluß bei Leber-, Lungen- und Hautkrankheiten fördert die Immunantwort wirkt vermutlich prophylaktisch gegen Tumore .
Ohne Vitamin E (Tocopherol) würden wir "rosten" wie altes Eisen. Jede unserer Zellmembranen ist durch Tocopherol vor Oxidation geschützt.
Deshalb kann es im Zusammenwirken mit anderen Vitalstoffen (Vitamin A, C, dem Spurenelement Selen) schwere Krankheiten wie Krebs oder Herzinfarkt vemindern. Ganz wichtig ist Vitamin E für die Funktion der Blutgefäße (gegen Arteriosklerose-"Verkalkung"), der Muskeln und der Fortpflanzungsorgane.
Es dient den roten Blutkörperchen zum Sauerstofftransport, wirkt gegen die Verklumpung von Blut und verlangsamt den Alterungsprozeß der Haut.
Bei Mangel sind die ersten Warnzeichen: Sehschwäche, welke Haut, Müdigkeit, Entzündungen im Verdauungstrakt, Unfruchtbarkeit, Herzkrankheiten,
Altersflecken, nervöse Reizbarkeit.
Vitamin E kommt reichlich vor in: pflanzlichen Ölen und Fetten von Weizenkeimen und Sonnenblumen, Nüssen, Avocados, Erbsen, Karotten.
Tagesdosis: 12 mg, entspricht einem Eßlöffel Weizenkeimöl.
Es schützt und steigert die Wirkung besonders anderer fettlöslicher Vitamine, verlangsamt das Altern, schützt die roten Blutkörperchen, verhindert Blutgerinsel, pflegt gesunde Muskeln und Nerven, stärkt die Kapillarwände und ist gut für Haut, Haare und Schleimhäute.
Es verbessert die Durchblutung, ist notwendig für die Gewebereparatur und nützlich in der Behandlung von PMS ( prämenstruales Syndrom ).
Studien ( z.B. Cambridge University fanden heraus, dass Zugaben an natürlichem Vitamin E das Risiko für das Erkranken der Herzkranzgefäße um 77% (!) senkt.
Nur natürliches Vitamin E (alpha Form ) enthält die biologisch aktiven Isomere.
Eigentlich ist natürliches Vitamin E eine Familie aus 8 verwandten Molekülen.







